Unser Team besteht aus Mania, Nero & Nesrin. Solltest du irgendwelche Fragen oder Probleme haben kannst du dich jederzeit an einen von uns wenden. Man sagt uns sogar nach, dass wir kreativen Anstoß geben sollte dir bezüglich deines Charakters noch etwas fehlen.
17.05.2021
PLOTGESCHEHEN ~ Durch unbekannte Geschehnisse gab es in der Stadt eine Energiefeldexplosion durch welche alle übernatürlichen Wesen zu Menschen wurden. Derzeit is es nicht möglich die Stadt zu verlassen und alle jene die die Stadtgrenze von außen überqueren werden ebenfalls zu Menschen, sofern sie übernatürlicher Natur sind. INPLAYZEIT: Mai/Juni/Juli



Herzlich Willkommen auf UNDER YOUR SKIN. Seit dem 17.02.2021 haben wir unsere Tore geöffnet und erfreuen uns seit diesem Tag täglich an den kreativen Geschichten und Charakteren die unser Forum hier komplettieren. Unser Schauort ist die Stadt Savannah im Bundesstaat Georgia. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und haben parallel zum normalen Playgeschehen auch einen Plot im Gange dem man sich anschließen kann, wenn man möchte. Uns war es von Anfang an sehr wichtig jedem die Möglichkeit einzuräumen sich kreativ frei entfalten zu können solltest du also eine etwas andere Idee haben scheu nicht davor zurück sie uns zu unterbreiten. Die Chancen stehen gut, dass wir dich gerne in unseren Reihen aufnehmen. Interesse geweckt? Dann sehen wir uns vielleicht schon bald im Frage- oder Bewerbungsbereich.
Momentan residieren folgende Einwohner in Savannah:

12 höllische Wesen
3 himmlische Wesen
11 Werwölfe
11 Vampire
7 Hexen
3 Hybriden
9 Menschen davon 4 Jäger

Über Zuwachs in Form von Jägern, himmlischen Wesen & Werwölfen würden wir uns sehr freuen!
#1

FEMALE WANTEDS

in

WANTEDS

14.06.2021 19:49
von Team • 100 Beiträge



» FEMALE WANTEDS

Hier findest du unsere weiblichen Gesuche!



Fragen über jeweilige Gesuche, darfst du jederzeit in unserem Fragebereich stellen.

» GOT A QUESTION?


zuletzt bearbeitet 22.08.2021 16:03 | nach oben springen

#2

RE: FEMALE WANTEDS

in

WANTEDS

14.06.2021 23:04
von Thomas Ward • 432 Beiträge


THE SEARCHER

Name: Thomas Ward Alter: 550 Jahre {menschlich 37 Jahre}
Beruf: Inhaber vom Svannah Asylum Wesen: Vampir



Dein Avatar:Cillian Murphy
Deine Story
1434 London
als ältestes Kind der Ward's wuchs er mit seinen zwei Geschwistern in einer adeligen Familie auf. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er als Herzog das große Familienanwesen im Alter von 18 Jahren. Zu dem Zeitpunkt war er bereits mit einer jungen Frau verheiratet, dessen Ehevertrag im Säuglingsalter von den Eltern vereinbart wurde. Die Ward Eltern legten einst sehr viel Wert darauf, dass ihre Kinder ihr reines Blut nicht mit der Unterschicht vermischten und so wurden alle ab dem 16. Lebensjahr verheiratet.

Thomas Frau bekam bereits kurz nach der Eheschließung das erste Kind, einen Sohn, der bereits ein weiteres Jahr später eine Schwester bekam. Weitere Kinder blieben dem jungen Paar ab dahin verwehrt. Jedoch war Thomas nicht so einfach zufriedenzustellen und äußerst egoistisch. Es lag in seinem Interesse weitere Kinder zu zeugen und wenn die Frau, die mit ihm das Bett teilte, dem Wunsch nicht nachgehen konnte, hielt es dem Mann mittleren Alters nicht davon ab andere Frauen in seinen Bann zuziehen. Es war von je her leicht für ihn gewesen, das weibliche Geschlecht mit seinem Charme zu umgarnen und so lernte er im Freudenhaus der Stadt eine Hure kennen, die seines Erachtens gut genug war, um ein Kind von ihm aus zutragen. Tatsächlich wurde sie von ihm schwanger und gebar 9 Monate später einen Sohn. Er kam finanziell für beide auf und erzählte ebenso seiner Frau davon. Ihr blieb nichts anderes übrig, als die Tat von Thomas einfach so hinzunehmen.

1471 - England befand sich im Krieg, wobei auch Thomas Familie nicht verschohnt blieb. Sein Vater war zu alt und seine Brüder wollte er nicht an der Front sehen, also meldete sich der Ward freiwillig, um ihr Heimatland zu verteidigen. Seine Unerschrockenheit und sein Mut brachten ihm Ansehen und Anerkennung. Er war bereit und wenn es seine Bestimmung sein würde, dann würde er auf dem Schlachtfeld für ihren König sterben. Thomas war geschickt mit dem Schwert und wusste sie man Kämpfe gewann, doch wurde er in einer Nacht mit weiteren Männern in einen Hinterhalt gelockt und von den Franzosen eingekesselt. Sie versuchten noch in Gräben Schutz zu suchen, um anschließend selbst in den Angriff hinüber zu gehen. Doch es waren zu viele und Thomas schaffte noch einen Warnschuss für die anderen Kameraden abzugeben, ehe er selbst schwer verwundet wurde. Blutüberströmt sackte er zu Boden und verlor sein Bewusstsein.

Ein stechender Schmerz durchfuhr seinen Körper und er glaubte Stimmen um sich herum wahr zunehmen. Doch ehe er es schaffte, seine Augen zu öffnen verlor der Ward erneut das Bewusstsein. Ohne jegliches Zeitgefühl erwachte er und zu seiner Verwunderung befand Thomas sich auf einem Feldbett. Alles um ihn herum schien viel deutlicher zu erscheinen, seine Augen erblickten jedes noch so kleinste Detail in seinem Umfeld extrem deutlich, er glaubte die Geräusche um ihn herum schienen viel lauter zu sein als sonst. Und als er an sich herab blickte, war nichts mehr von den Verletzungen zu sehen. Selbst die Schmerzen, die ihn zur Bewusstlosigkeit gezwungen hatten, schienen wie von Zauberhand verschwunden. Mit einem Schwung richtete er sich von der Liege auf und sah sich in dem Zelt um. Mehrere Liegen waren nebeneinander aufgereiht und es schlief die Hälfte der Anwesenden. "Oh Ihr seid wach." vernahm er eine männliche Stimme, mit deutlichem Akzent hinter sich. "Wo bin ich?!" wandte er sich zu dem Mann herum. Aber sein Augenmerk legte sich unmittelbar auf dessen blutigen Hände. Thomas Brustkorb fing an sich schneller zu heben und der Drang den Unbekannten vor sich einfach anzuspringen und ihm die Kehle auf zureißen, wurde immer stärker. So bekam er die Veränderung gar nicht in seinem Gesicht mit, dunkelrote Äderchen bildeten sich unter seinen Augen ebenso schoßen die spitzen Fangzähne hervor .Erst als der anwesende Mann sich ihm näherte und grinste. " Wie ich sehe, läuft alles nach Plan. Es wird eine Zeit lang dauern, aber ihr werdet schon bald Herr euer neuen Fähigkeiten sein. Genießt es und nutzt eure neue Chance weise." wie in Trance stand Thomas einfach nur da und fixierte die blutigen Hände, bevor er sich auch schon von der Stelle absieß und auf den Unbekannten los stürmte. Zu seiner Verwunderung deutlich schneller als gedacht. Aber bevor er sein Ziel erfassen konnte, wurde der Ward aufgehalten und verlor ein weiteres Mal das Bewusstsein.

Mit ihm war etwas geschehen, was er anfangs nicht verstehen konnte. Hatte er sich noch im Krieg befunden und war dem Tod so nah wie noch nie zuvor und doch erwachte er wieder. Man gab ihm eine zweite Chance und die Worte des Mannes, würden wohl auf ewig in seinem Gedächnis bleiben. Doch war er unter all den furchtlosen Soldaten nicht sicher. Seine Gier nach Blut war unaufhaltsam, seine verschärften Sinne trieben in fast in den Wahnsinn und er glaubte verloren zu sein. Wie konnte der Fremde behaupten, er sollte diese Chance genießen? Der Hunger würde sein ständiger Begleiter sein und ihn steuern, seine Freiheit hatte er in der Nacht verloren in der gestorben war. Also blieb ihm nur die Flucht.
Hunderte von Kilometern legte er vom Lazarett zurück und suchte Zuflucht in einer verlassenen Fischerhütte. Hatte geglaubt, durch Zufall an diesen Ort gelangen zu sein, doch im Unterbewusstsein hatten ihn seine Sinne hier her geführt. Denn man erwartete ihn bereits. Der Unbekannte erschien ihm und es stellte sich heraus, dass sie von nun an das gleiche Schicksal miteinander teilten. Thomas entschied sich zu bleiben, um zu verstehen und zulernen.

Bis der Tag gekommen war, als er in seine Heimat London zu seiner Familie zurück kehrte und er zu dem Entschluss gekommen war, dass er diesen neuen Weg nicht allein gehen würde. Eines Nachts kehrte er ins Anwesen zurück und hinterließ ein vollkommenes Blutbad . Einen nach dem Anderen drängte er dazu sein Blut aufzunehmen und sorgte bei jedem einzelnen Familienmitglied dafür, dass sie sich zu Vampiren verwandelten. Mit den Jahren begannen sie mit ihren neuen Fähigkeiten klar zu kommen und passten sich ihrem neuen Lebensstil an. Es war jedoch kein Geheimnis, dass nicht alle Mitglieder der Familie mit dem egoistischen Verhalten von Thomas sich einige waren. Dennoch blieb ihnen nichts anderes übrig, denn er war ihr Erschaffer und hatte nun dadurch noch mehr Macht über die Familie als je zuvor.

Vor 20 Jahren hat sich die britische Vampir Familie in Savannah niedergelassen. Thomas hat in seiner Zeit als Vampir ein Medizin Studium abgeschlossen und trägt einen Doktor Titel. Gemeinsam mit seiner Familie leitet und betreut er eine psychiatrische Klinik etwas außerhalb der Stadt,umringt von einem großen Wald. Dort arbeiten sie ohne großen Einfluss der Öffentlichkeit und kümmern sich um ihre seelisch kranken Patienten. So glaubt man zumindest, doch keiner ahnt, was unterhalb des Gebäudes in den Kellerräumen tatsächlich passiert.
Bereits seit einigen Jahrzehnten betreibt die Familie eine Genforschung, wofür sie Menschen in Vampire verwandeln und diesen immer wieder eine gewisse Menge von dem Werwolf Gift verabreichen. Unzählige Tests müssen die Patienten und Jungvampire über sich ergeben lassen, welche sie meistens nicht überleben. Selbst einen Werwolf beherbergen sie in ihrer Gefangenschaft, um stets jederzeit an frisches Gift zu gelangen.

Denn die Suche nach der Immunität gegen den größten Feind der Vampire hat erst begonnen.


Deine Schreibform
1. Person [] 3. Person [x] Beides möglich []

Darf das Gesuch reserviert werden?
Hier gelten die gleichen Regeln wie für Avatare
Nein [] Ja [x]

Sonstiges
Solltest du noch etwas los werden wollen kannst du das hier tun
Poste gern auch mehrmals die Woche und bin ein aktiver Member des Forums. Für weitere Ideen bin ich jederzeit gern zu haben.

Ich würde mich freuen, wenn sich mit der Zeit die einzelnen Familienmitglieder finden werden. Es wird nicht immer friedlich zwischen uns ablaufen, doch wenn es darauf ankommt, halten wir immer zusammen. Man liebt und hasst sich manchmal. Dafür wird das Familiengeheimnis umso mehr geschützt.


Probepost
Hier kannst du einen Post von deinem Charakter hinterlassen



Status: aktiv/pausiert/vergeben Datum: xx.xxx.xxxx




THE WANTED

Was wird gesucht: Tochter (19/20) Schwester (30) Ehefrau (35) | Tante (45-50)

Name: xxx Ward  Alter: um die 550

Beruf: xxx  Wesen: Vampir



Gewünschter Avatar: xxx
Gemeinsame Story
Zur Familie : Als Menschen waren wir eine adlige und ansehnliche Familie, zwar gehen wir mit der Zeit und passen uns an, dennoch haben wir nie vergessen woher wir einst kamen. Wir sind keine blutrünstigen Monster mehr (wir hatten dennoch unsere blutige Zeit), die grundlos Menschen abschlachten, aber sollte es jemand wagen unsere Familie zu schaden, kennen wir kein Erbarmen. Jeder von uns trägt eine dunkle Seite in sich, die sich bei Zeiten auch gerne mal zum Vorschein kommt.

Tochter : Als einzige Tochter, bist du nun mal die kleine Prinzessin deines Vaters, mit den Jahrhunderten dennoch zu einer selbstbewussten jungen Frau heran gewachsen. Mit deinem Bruder zusammen hast du eine strenge Erziehung genossen, die euch aber nur auf das bevorstehende Leben vorbereiten sollte. Du arbeitest ebenfalls mit der Klinik, ich überlasse dir da welchen Beruf du ausübst.

Schwester: Wohl möglich bist du aus unserer Zeit als Menschen, verheiratet gewesen und hattest bereits selbst eine eigene Familie. Was mit denen nach deiner Verwandlung passiert ist, überlasse ich dir, denn ich habe nur dich in der besagten Nacht verwandelt. Unter uns Geschwistern, warst du eher der Rebell und hast es unseren Eltern nicht immer einfach gemacht. Unser Verhältnis zueinander ist jedoch ein enges und wir vertrauen uns blind.

Tante : Du bist wohl mein Ruhepol und meine Mentorin. Behältst immer einen kühlen Kopf und siehst alles sehr deutlich. Wie eine Löwin behütest du deine Familie. Wir haben eine besondere Bindung zueinander, was wohl auch daran liegt, dass ich dich sehr an deinen geliebten und verstorbenen Bruder, meinen Vater, erinnere.

Ehefrau: Unsere Ehe kann man beinah als eine "Zweck Gemeinschaft " ansehen. Unser Verhältnis zueinander schwankt immer mal wieder, du weißt das ich neben dir noch andere Frauen habe. Nichtsdestotrotz sind wir eine Familie und behandeln uns respektvoll. Ob wir wieder ein Liebespaar wir am Anfang unserer Ehe werden? Keine Ahnung, wird die Zeit zeigen. Du bist dennoch wie eine Löwin, wenn es um ihre Kinder geht und würdest jeden einzelnen mit deinem Leben beschützen.Du arbeitest ebenfalls mit der Klinik, ich überlasse dir da welchen Beruf du ausübst.



Gewünschte Schreibform
1. Person [] 3. Person [] Beides möglich [x]

Probepost?
Nein [] Ja, aus Sicht des Charakters [x] Ein alter genügt [] Spontane Entscheidung [] Probeplay []
Gewünschtes Szenario o. Vorschläge:



all we have is now, let's fall into the forever




Ardyn Ramir Santor hat den Stalkermodus aktiviert!
Ardyn Ramir Santor gibt dir einen Sticker für gutes Benehmen!
zuletzt bearbeitet 22.08.2021 15:59 | nach oben springen

#3

RE: FEMALE WANTEDS

in

WANTEDS

16.06.2021 14:18
von Quinn Charleton | 405 Beiträge


THE SEARCHER

Name: Quinn Charleton Alter: ewige 30; 244

Beruf: Floristin  Wesen: Vampir



Dein Avatar: Natalie Portman
Deine Story
Rye, East Sussex, England; 18. Jahrhundert
Am 04. Juni des Jahres 1776 wurde Quinn Charleton als 2. Tochter der Familie geboren und beglückte ihre Mutter bereits in ihren jungen Jahren mit ihrem hübschen Aussehen. Ebenso wie ihre ältere Schwester besaß Quinn ein zauberhaftes Lächeln und schönes braunes Haar. Nur zwei Jahre nach Quinn’s Geburt folgte eine weitere Schwester doch das registrierte das damals 2 jährige Mädchen noch nicht. Sie war bereits damals damit beschäftigt das Alphabet und ihre Zahlen zu beherrschen auch wenn es ‘unwichtig’ war, wenn es nach ihrer Mutter ginge. In ihren Augen war es stets wichtig, dass die Kinder hübsch aussahen und gutes Benehmen hatten um später einmal einen guten Mann mit gutem Geld heiraten zu können. Quinn’s ältere Schwester Lizzy war hingegen genau das was ihre Mutter sich wünschte. Sie liebte es sich schick kleiden zu lassen, achtete besonders drauf, dass kein Schmutz an sie geriet und sie mochte es sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Trotz dessen, dass die zwei Schwestern so unterschiedlich waren, waren sie wie Pech und Schwefel. Unzertrennlich und sie mochten einander wie kaum ein anderer. Anders als Quinn’s Mutter ermutigte ihr Vater sie dazu ihre doch so eifrige und kluge Seite zu erkunden, bekräftigte sie in ihrem Tun und war stolz darauf eine derart kluge Tochter zu haben. Umso älter Quinn wurde, umso ausgeprägter wurde dieser Charakterzug und umso weniger lies sie sich so zurecht zupfen wie ihre Mutter es wollte. Das Einzige was Mrs. Charleton wohl davon ablenkte Quinn zurecht zu weisen waren ihre anderen 4 Schwester die über die Jahre hinweg zur Familie hinzukamen. Leider waren nicht alle von ihnen mit gutem Aussehen beglückt und ihre Mutter machte daraus kein Geheimnis. Zwar tat sie immer so als ob sie zu ihrem Gatten flüstern wurde doch wenn die Mädchen Abends im Zimmer nebenan saßen und taten was Mädchen damals eben als Zeitvertreib empfanden hörte man ihr Klagen über ihre zwei jüngeren Töchter und wie diese niemals einen Mann finden würden. Quinn selbst war noch nie derartig oberflächlich gewesen und machte sich außerdem nicht sonderlich viel daraus was der Rest der Leute ihres kleinen Dorfes tratschten. Als Quinn dann 16 Jahre alt war zog ein Herr in das Anwesen welches nahe beim Dorf lag. Damals munkelte man, dass er viele Reichtümer besaß was natürlich nicht nur die Ohren ihrer Mutter wackeln lies sondern auch die anderen Mütter aus dem Dorf waren neugierig. Während Lizzy also ihrer Träumerei nachging und vor Quinn umher spekulierte wie dieser misteriöse, reiche Mann wohl aussehen mochte, warf sich Quinn viel mehr die Frage auf was dieser ausgerechnet hier wollte. Rye war nun nicht dafür bekannt besonders aufregend zu sein oder gar die schönsten heiratsfähigen Frauen zu besitzen. Egal was ihre Mutter glaubte, Quinn war davon überzeugt, dass es einen anderen Grund haben musste.

Nur ein paar Tage später erhielt die Familie eine Einladung zu einem Ball im Anwesen des Herrn. Damals war es so üblich, dass man ein derartiges Fest veranstaltet um sich seinen Mitmenschen vorzustellen [ und natürlich ging jeder gerne hin immerhin war es die perfekte Gelegenheit seine Töchter und Söhne an den Mann oder die Frau zu bringen ]. Lizzy war natürlich aufgeregt während Quinn die Veranstaltung am Liebsten hätte ausfallen lassen. Allerdings wusste sie das eine derartige Diskussion nicht einmal stattfinden würde und sie selbst mit Grippe auf den Ball gehen würden müsste. Es verging eine Woche ehe die Familie zu besagter Unterhaltung aufbrach und wohl alle aufgeregter waren als Quinn selbst. Ihre Mutter hatte sie in ein Kleid gezwängt welches ihr schmeichelte doch alles andere als ihren Geschmack traf, dennoch konnte Quinn nicht leugnen, dass sie darin hübsch aussah. Ja sie hatte sogar Spaß auf dem Ball auch wenn sie es wohl niemals laut ausgesprochen hätte. Gar nicht lange danach kam Mrs. Charleton zu Ohren, dass Mr. Gray - der Besitzer des Anwesens - Gefallen an einer ihrer Töchter gefunden hatte und Quinn’s Mutter war sich zu 100% sicher, dass es sich dabei nur um Lizzy handeln konnte. Wieso? Nun, obwohl Quinn durchaus hübsch war übertraf ihre Schwester sie in den Augen ihrer Mutter nur ein klein wenig. Nichts was Quinn verletzen würde nein. Sie tat es mit einem Schmunzeln ab wann immer es zur Sprache kam. Ihre Mutter lag jedoch falsch und als Mr. Gray bei Quinn’s Vater um ihre Hand anhielt fiel nicht nur Mrs. Charleton aus allen Wolken. Quinn selbst wusste nicht wie sie reagieren sollte. Sie spielte sogar mit dem Gedanken wegzurennen und nie wieder nach Hause zurück zu kehren. Sie wollte nicht heiraten, schon gar nicht weil sie als Trophäe betrachtet wurde oder gar jemanden den sie nicht kannte. Lizzy versuchte ihr zwar gut bei zu reden doch es machte die Sache für Quinn nicht besser. Also versuchte sie eines Nachts tatsächlich abzuhauen wurde jedoch von ihrem Vater gestoppt der ein recht tiefsinniges Gespräch mit ihr führte und sie davon überzeugte der Ehe eine Chance zu geben. Sein Argument war, dass sie sollte sie unzufrieden sein noch immer weglaufen könnte und damit lag er wohl nicht falsch. Also willigte Quinn ein und war nur ein paar Monate später mit Charles Gray verheiratet.

Kurz darauf sollte Quinn bei diesem einziehen doch noch bevor sie hätte anfangen können ihre Sachen zu packen erreichte sie ein Brief, dass sie und Charles Rye verlassen würden und stattdessen in seine Unterkunft in London ziehen würden. Nicht ganz was Quinn sich erhofft hatte denn ihre Familie zurück zulassen besonders Lizzy fiel ihr sehr schwer.

London, England
[1794] hatte sie sich dann mehr oder weniger in London eingefunden und hatte die Chance gehabt ihren Ehemann kennen zu lernen. Zu ihrem Erstaunen musste Quinn feststellen, dass er ganz anders war als sie erwartet hatte. Nicht so oberflächlich wie gedacht und er schien auch kein Problem damit zu haben, dass Quinn nicht der Vorstellung einer perfekten Frau entsprach. Eher im Gegenteil es schien ihm zu gefallen. Quinn hinterfragte es nicht sondern schätzte sich glücklich in ihrer Situation denn zugegeben, es mangelte ihr an nichts. Sie hatte ein Dach über dem Kopf, finanziell ging es ihr prächtig und obwohl sie ihre Familie zu beginn vermisste behandelte Charles sie so gut wie sie es sich wohl nie hätte erträumen können. Kein Wunder also, dass sie sich nach ein paar weiteren Monaten dabei erwischte ihn tatsächlich zu mögen. Die gerade einmal 18 Jährige war womöglich zum ersten Mal richtig verliebt und es störte sie noch nicht einmal. Lizzy kam sie oft besuchen und als Quinn dann hörte, dass sie selbst bald heiraten würde freute sie sich für ihre Schwester. Nicht sehr lange denn auf dem Hochzeitsfest bekam Quinn womöglich etwas mit, was sie nicht hätte sehen sollen. Lizzy’s Zukünftiger wurde ihrer Schwester gegenüber handgreiflich und total überfordert mit dieser Situation rannte Quinn regelrecht aus den Festhallen und kam erst wieder zum Stehen als sie im Garten des Geländes war. Alleine. Die Musik war dort nur gedämmt zu hören und noch immer unter Schock von dem was sie gerade eben gesehen hatte bekam sie auch nicht mit wie Charles ihr gefolgt war. Verwundert über ihr Verhalten fragte er natürlich was passiert war und da Quinn ihm vertraute erzählte sie ihm was sie gesehen hatte. Charles versicherte ihr, dass schon alles gut werden würde doch das beruhigte Quinn nicht sonderlich. Allerdings konnte er sie dazu überreden wieder zurück zum Fest zu kommen. Trotzdem, Quinn wusste nicht was Lizzy sich dabei dachte einen solchen Mann zu heiraten.

Ein paar Tage vergingen und Quinn und Charles waren wieder in London eingekehrt als sie die Nachricht erreichte, dass Lizzy’s Ehemann verunglückt war und sein gesamtes Reichtum an diese ging. Quinn fiel ein schwerer Stein vom Herzen weshalb sie es kaum erwarten konnte Lizzy wieder zu sehen. […]

Über die Jahre hinweg, Quinn war nun 24, wurde ihre Ehe zu Charles immer besser und inniger. Allerdings begann Quinn nun ihr ganz eigenes Leid zu tragen. Trotz all der Jahre in denen sie mit Charles verheiratet war, war sie nicht in der Lage dazu schwanger zu werden. Ein Thema das für sie nie von besonders großer Bedeutung war denn sie selbst hegte nicht den Drang danach Mutter zu werden allerdings sah sie Charles im Umgang mit Kindern und war sich daher sicher, dass er gerne selbst welche hätte. Ein klärendes Gespräch zwischen den Beiden hätte die folgende Unruhe in deren Ehe vermutlich beiseite geräumt doch Quinn war es zu peinlich um darüber zu sprechen, weshalb sie sich Rat von ihrer Mutter holte die ihr alle möglichen Tricks lernte. Selbst nach Monaten in denen sie all das tat was ihre Mutter ihr gelernt hatte war Quinn noch immer nicht schwanger und da es an ihr derartig nagte, dass sie wohl etwas neben sich stand sprach Charles sie endlich auf ihren Charakterwandel an. Da sie dem Thema nun nicht länger ausweichen konnte erklärte sie ihm was sie plagte und er rückte endlich mit der Wahrheit heraus. Quinn war nicht das Problem. Charles war derjenige der keine Kinder zeugen konnte und obwohl es Quinn gegenüber wohl nicht fair war es zu verheimlichen verzieh sie es ihm und versicherte ihm, dass sie kein Problem damit hatte. Kurz nachdem diese Hürde überstanden war erreichte sie jedoch die nächste schlechte Neuigkeit. Der Neffe ihres Vaters hatte das Land geerbt auf welchem die Familie lebte und hatte vor es ihnen unter dem Nagel wegzureisen. Charles versicherte ihnen zwar, dass sie sich keine Sorgen machen mussten doch ihr Vater bestand darauf es alleine zu regeln. Er wollte sich nicht von Charles erhalten lassen denn dazu war Quinn’s Vater nun einmal viel zu stolz. Nur ein paar Tage bevor ihre Mutter und ihr Vater das Haus dann hätten verlassen müssen, erlitt dessen Neffe einen Herzstillstand und starb. Zu erst dachte Quinn sich nicht viel dabei doch als sich ein Muster daraus bildete empfand sie es als ziemlich verdächtig. Immer dann wenn irgendjemand oder etwas der Familie das Leben schwer machte verunglückte besagte Person.

Quinn brachte genau das bei Lizzy zur Sprache doch dieses tat es damit ab, dass jeder das bekam was er verdiente. Quinn war jedoch nicht so leicht davon ab zu lenken und musste außerdem feststellen, dass Charles zufälliger Weise immer dann geschäftlich unterwegs war wenn besagte Sterbefälle eintrafen. Sie tat den Gedanken das er etwas damit zu tun haben könnte jedoch schnell wieder ab denn so wie sie ihren Ehemann kennen gelernt hatte konnte sie es sich einfach nicht vorstellen, dass er in der Lage dazu war auch nur einen Mord in Auftrag zu geben.

Zwischen Rye und London, 19. Jahrhundert
Quinn hatte gerade eine Woche bei ihrer Familie verbracht als sie auf dem Weg zurück nach London war und das Rad der Kutsche den Geist aufgab. Sie lagen genau in der Mitt des Weges und London war nicht mehr all zu lange entfernt. Leider dauerte es seine Zeit bis das Rad repariert war und daher war es bereits dunkel geworden bis der Kutscher diese wieder in Bewegung brachte. All zu weit kamen sie jedoch nicht bevor sie von einer Truppe überfallen wurden. Der Kutscher versuchte zwar Quinn zu verteidigen jedoch war er eindeutig in der Unterzahl und sie nicht unbedingt begabt was das Kämpfen anbelangte. Dennoch wollte sie sich nicht ihrem Schicksal überlassen und versuchte ihr Glück darin weg zu rennen. Ein paar Meter kam sie ehe sie von einem der Männer eingeholt wurde und von diesem zu Boden gerissen wurde. Das Schlimmste ging ihr bereits durch den Kopf als dieser begann sich über sie her zu machen, doch dann plötzlich zerrte irgendwer ihn von ihr. Quinn selbst konnte nicht all zu viel erkennen denn sie hatte ihre Augen zusammen gekniffen doch als sie sich aufrappelte und ihre Augen sich an die Dunkelheit gewohnt hatten sah sie gerade noch wie dem letzten Mann der Kopf umgedreht wurde. In ein Schockstarre verfallend war sie wie auf den Boden gefesselt. Alles in ihr schrie danach, dass sie sich in Bewegung setzen sollte doch sie konnte nicht und dann kam die Gestalt langsam auf sie zu. Quinn wagte es nicht die Augen von ihm zu nehmen und als dann plötzlich Charles vor ihr stand verlor sie tatsächlich das Bewusstsein.

Als sie zu sich kam befand sie sich zu Hause in ihrem Bett, frisch eingekleidet und alles schien fast wie ein schlechter Traum. Quinn lies die Geschehnisse der Nacht in ihrem Kopf revue passieren und konnte sich einfach keinen Reim darauf machen. Sie wollte wissen was passiert war und Charles musste es wissen immerhin war er dort. Oder? Wie sonst hätte sie nach Hause kommen sollen. Quinn fand ihn damals im Kaminzimmer des Hauses auf und an seinem Blick konnte sie erkennen, dass er darauf gewartet hatte sich erklären zu müssen, doch das was er ihr dann erzählte..darauf hätte sie wohl niemand vorbereiten können.

Tagelang verbrachte sie danach eingesperrt im Schlafzimmer der Beiden und versuchte sich einen Reim daraus zu machen. Etwas zu finden was seine Erklärung sinnig wirken lies. Etwas, was sie verarbeiten könnte. Doch selbst nach fast 2 Wochen musste Quinn sich eingestehen, dass es keine logische Erklärung für diese Nacht gab. Nur die Wahrheit die Charles ihr offenbarte. Er war ein Vampir. Als sie schließlich wieder aus dem Zimmer kam um mit Charles zu sprechen musste sie jedoch feststellen, dass dieser für ein paar Tage geschäftlich unterwegs war. Die perfekte Chance für Quinn um für immer zu verschwinden. Niemand konnte sie daran hindern und trotzdem entschied sie sich dagegen. Ob es aus Liebe war oder eher Lebensmüde wusste sie selbst nicht dennoch konnte sie ihn nicht einfach so zurück lassen. In dieser Zeit traf sie dann zum ersten mal auf Nero. Es war nur eine kurze Begegnung und nichts von großer Bedeutung. Als Charles ein paar Tage später wieder kam sprach Quinn das aus, was ihr seit zwei Wochen auf dem Herzen lag, machte Charles jedoch auch klar, dass sie hier bleiben würde. Etwas was er wohl nicht erwartet hatte denn er sah recht überrascht aus. Ein weiteres Jahr verging und als Quinn die Nachricht erreicht hatte, dass ihr Vater verstarb brach eine Welt für die damals 28 jährige zusammen. Ihr Vater bedeutete ihr alles und nun war er nicht mehr hier. Zum ersten Mal machte sie sich wirklich Gedanken über Leben und Tod. Sie selbst hätte in dieser einen Nacht sterben können wenn Charles sie nicht gerettet hätte. Lizzy hätte sterben können, hätte Charles ihren Ehemann nicht umgebracht. Doch den natürlich Tod konnte man leider nicht verhindern…

Während die Begegnungen mit Nero immer wieder passierten, rein zufällig, glaubte sie zumindest entwickelte Quinn eine angenehme Sympathie ihm gegenüber. Charles schien nicht abgeneigt zwischen einer Freundschaft der Beiden auch wenn er Nate nie persönlich kennen lernte doch vermutlich wusste er, dass er Quinn vertrauen konnte und genau so war es auch. Zumal sie Nero eh und je nur in der Öffentlichkeit traf.

Im Alter von 30 erkrankte Quinn dann an einer schweren Lungenentzündung und lag mehrere Wochen krank im Bett. Sie erholte sich, jedenfalls dachte man das, doch nur wenige Tage später brach sie in der Küche zusammen und der Arzt übermittelte die schlechten Nachrichten, dass sie vermutlich in den nächsten 24 Stunden sterben würde. Charles, welchen die Nachrichten mehr als nur erschütterten fasste also den Entschluss Quinn zu verwandeln, oder jedenfalls ist Quinn bis heute noch in diesem Glauben. Noch ehe sie jedoch zu sich kam wurde dieser von seiner Vergangenheit heim gesucht und mehr oder weniger gekidnappt. Statt Charles fand sie also Nero vor der sich nun ebenfalls als Vampir herausstellte. Er erklärte ihr was mit ihr passiert war und versprach ihr, ihr zu helfen sich zurecht zu finden. Quinn die das Gefühl hatte sich selbst überlassen zu sein wusste sich nicht anders zu helfen als dem Drang nach Blut nachzugeben und richtete in den darauffolgenden Wochen ein ziemliches Gemetzel an. Nate war dabei an ihrer Seite, lies sie jedoch wüten ohne auch nur zu versuchen sie aufzuhalten. Damals schob Quinn es darauf, dass er wusste das es so oder so nichts gebracht hätte. Mittlerweile denkt sie jedoch anders darüber. Es brauchte einiges an Willensstärke für Quinn um sich unter Kontrolle zu halten was vermutlich nicht nur an ihren neuen Trieben lag sondern auch damit zusammen hing, dass sie sich nie selbst dafür entschieden hatte ein Vampir sein zu wollen und noch viel schlimmer, dass sie in ihrer Situation Charles verloren hatte, denn er war nach wie vor verschwunden und sie wusste nicht wo sie mit der Suche beginnen sollte. Nero hatte beschlossen Quinn dabei zu unterstützen und so fassten sie nach einiger Zeit den Entschluss England ab zu suchen und Quinn machte dies zu ihrer Ablenkung. Etwas was relativ gut funktionierte. Ein paar Monate vergingen und Quinn bereiste fast ganz England konnte ihn jedoch noch immer nicht ausfindig machen weshalb sie letzten Endes die Suche aufgeben musste. Stattdessen entschied sie sich dafür Briefe an ihre Familie zu schicken in der sie ihnen sagte, dass sie bald sterben würde. In ihrem jetzigen Zustand würde sie ihnen vermutlich nur weh tun und das würde sich Quinn niemals verzeihen können. Sie hinterließ einen letzten Brief in Charles Anwesen. Sollte er doch wieder auftauchen würde er vermutlich dorthin zurück kehren. Quinn selbst verlies England - natürlich nicht ohne Nero denn aus den Beiden waren mittlerweile sehr gute Freunde geworden - und machte sich auf den Weg nach Italien. […]

[1812] Einige Jahre reisten sie in Europa umher, verbrachte sogar einige Zeit erneut in England in der Hoffnung Charles doch wieder zu finden. Der Zeitpunkt zudem sich die Wege von Nate und Quinn dann zum ersten mal trennten denn während Quinn sich fest vorgenommen hatte nach England zu gehen war Nero mehr als nur dagegen und versuchte sie davon abzuhalten. Das Ganze endete im Streit und Quinn lies Nero über Nacht zurück. Als sie in London ankam und noch immer keine Spur von Charles aufzuweisen war musste sich dann aber wohl eingestehen, dass er sie entweder absichtlich zurück gelassen hatte oder selbst tot war. Ihr Brief war noch immer im Anwesen und anders konnte sie sich das nicht erklären. Selbst nach all den Jahren traf sie diese neue Erkenntnis schlimmer als gedacht und ihre Emotionen vernichteten sie von innen heraus regelrecht. Das Nero, Quinn gefolgt war hatte sie nicht bemerkt. Erst als er sich zu erkennen gab während sie in Selbsttrauer versank war sie froh darum ihn bei sich zu haben. Er offenbarte ihr dann schließlich, dass es eine Möglichkeit gab um ihre Gefühl so wie sie, sie wahrnahm los zu werden. Der Zeitpunkt zu welchem sie ihre Emotionen ausschaltete. […]

Erneut sorgte Quinn für einiges an Übel, dieses Mal jedoch bewusst und sie hatte sogar ein klein wenig Gefallen daran. Natürlich geschah das Ganze nicht ohne Nero und rückblickend genoss er es vielleicht sogar noch um einiges mehr als Quinn selbst. Es war ja so viel einfacher wenn man sich keine Gedanken um irgendwen oder etwas machen musste. Nero’s und Quinn’s Beziehung hatte bis dahin eine merkwürdige Form angenommen, denn während sie lernte selbständiger zu werden war es fast so als ob Nero verlernt hatte alleine zu sein. Kein Grund also das Nero es als einen Dorn im Auge sah, als Quinn dann Henrik kennen lernte. Dieser sprach sie auf ihre Taten an und machte ihr das Angebot mit ihm zu kommen um einen anderen Weg einzuschlagen. Quinn war hin und her gerissen. Sie wollte Nero nicht alleine lassen immerhin hatte sie ihm einiges zu verdanken, doch Henriks Worte klangen verlockend und auch wenn es irrational schien nach all der Zeit anders zu sein fühlte sie sich davon angezogen. Da Nero sehr stark dagegen war und Quinn mit allen Mitteln überzeugen wollte Henrik nicht zu vertrauen beschloss sie abermals ihn zurück zu lassen und dem Ganzen eine Chance zu geben. Nero war davon nicht angetan und folgte den Beiden. Für Quinn war es nicht einfach, doch Henrik gelang es tatsächlich sie davon zu überzeugen ihre Emotionen zu zulassen und als es letztendlich wirklich passierte war auch er es, der ihr half über ihre vergangen Taten hinweg zu kommen. Leider hatten die Beiden die Rechnung ohne Nero gemacht der abermals in Quinn’s Leben trat und sich versuchte in ihr Unterbewusstsein zu schleichen, allerdings war es dieses Mal Henrik der ihm dazwischen grätschte denn er sah ganz anderes Potential in Quinn und war außerdem schwer gegen den Lebensstil den die Beiden bisher hatten. Also beschloss Henrik mit Quinn zusammen in die USA abzuhauen wo Nate sie hoffentlich nicht ausfindig machen könnte und tatsächlich, es dauerte seine Zeit bis er sie fand. Doch als es so war, war Nero vermutlich bereits an einem Punkt angekommen wo ihm jedes Mittel recht war. Allerdings war Quinn mittlerweile ziemlich verfestigt in ihrem Verhalten und unter Henrik’s Einfluss war es nahezu unmöglich sie umzustimmen. Nero hatte also vorerst keine andere Wahl als Quinn in Ruhe zu lassen. Nachdem sie in der Lage war sich gänzlich zu kontrollieren verschaffte Henrik ihr einen Ring der sie vor der Sonne schützen würde. Sie verbrachte einige Jahre mit ihm, empfand vielleicht sogar so etwas wie Liebe für ihn doch konnte Charles nicht vollkommen aus ihren Erinnerungen verbannen weshalb sich Henriks und ihre Wege letztendlich trennten. Nicht ohne Erklärung verstand sich […]

1824 and after
Auch wenn Quinn dachte, dass sie nun endlich neu starten könnte war dem nicht so. Denn auch wenn sie seit einiger Zeit nichts mehr von Nero gehört hatte so war er immer in ihrem Hinterkopf und sie konnte das Gefühl nicht loswerden von ihm verfolgt zu werden. Manch eine hätte es wohl paranoid genannt doch als sich ihre Befürchtungen für wahr erwiesen stand sie Nero zum ersten Mal seit Jahren alleine gegenüber und ihr Wille schien doch nicht so stark zu sein wie Henrik immer glaubte. Es war fast so als wollte sie ihn zufrieden stellen, allerdings appellierte die gute Seite in ihr heftig an sie weshalb sie Nero versuchte klar zu machen, dass er sie ein für alle Mal in Ruhe lassen sollte. Quinn versteckte sich daraufhin einige Zeit lang in New York. Eine Stadt die sie seit jeher begeisterte und für einige Jahre schien es fast so als ob Nero endlich verstanden hätte, dass Quinn nichts mehr von ihm wissen wollte. Wie viel Zeit verging kann sie rückblickend nicht sagen doch sie war mittlerweile endlich an dem Punkt der Selbstbeherrschung angelangt den sie immer anstrebte und als sie dann zu einem der Ort ging wo Henrik sich gerne aufhielt, trafen die Beiden sogar aufeinander. Eine Party zu zweit schien manch einer jedoch als langweilig zu empfinden weshalb Nero erneut auftauchte und fast ein wenig zielstrebiger wie zuvor schien. Als Henrik abermals verschwand, zeigte er sich schließlich Quinn und drohte ihr damit, Henrik ins Jenseits zu befördern sollte sie sich weiterhin dazu entscheiden ihn zurück zu lassen weshalb Quinn einwillige ihn erneut zu begleiten. Zu diesem Zeitpunkt war sie dankbar, dass sie sehr verfestigt in ihrem Verhalten war denn andernfalls wäre sie womöglich in alte Muster verfallen. Nach ein paar Monaten des Beisammen seins hatte sie dann jedoch endgültig genug und deren Aufeinandertreffen endete mit einem Kampf zwischen den Beiden welcher damit endete das Beide erschöpft waren und Quinn letztendlich ging. Trotzdem, dass Gefühl von ihm verfolgt zu werden legte sich nicht weshalb sie weiterhin so lebte als ob er noch immer hinter ihr her war.

Savannah, 2019
2019 lies sie sich dann in Savannah nieder. Nicht durch Zufall, nein. Henrik bat sie darum ihm bei etwas zu helfen und da Quinn ihm mehr als nur einen Gefallen schuldig war beschloss sie erneut ihn zu begleiten. Was genau Henrik hier zu suchen hatte wusste sie nicht doch sie hinterfragte seine Taten auch nicht. Sie beschloss einfach darauf zu warten bis er ihr sagte was er von ihr brauchte und solange versuchte sie sich unauffällig zu verhalten weshalb sie sich unter die Menschen mischte, einen ganz normalen Job hatte und eben ein scheinbar ganz normales Leben führte…


Deine Schreibform
1. Person [x] 3. Person [] Beides möglich [x]

Darf das Gesuch reserviert werden?
Hier gelten die gleichen Regeln wie für Avatare
Nein [] Ja [x]

Sonstiges
Solltest du noch etwas los werden wollen kannst du das hier tun
Meine Postinggeschwindigkeit hängt bei mir hauptsächlich vom Play ab und wie das RL mitspielt. Es gibt Zeiten da poste ich 2-3x am Tag - obwohl es selten ist - und Zeiten wo es auch mal 2 Wochen dauern kann bis ein Antwortpost von mir kommt. Ich gebe grundsätzlich bescheid wenn es länger dauert und erhoffe mir von dir natürlich das Gleiche. Im Inplay hat sich Quinn vor ein paar Wochen auf die Suche nach dir begeben und dich in New Orleans gefunden, sie hat sich allerdings nicht zu erkennen gegeben und kehrte schließlich nach Savannah zurück. Näheres würde ich dann intern besprechen.

Probepost
Mit gemischten Gefühlen machte ich mich an diesem Abend auf zur Lichtung und konnte bereits bevor ich dort ankam Nero’s Geruch in der Nase aufnehmen. Unschlüssing darüber wie genau diese Treffen wirklich verlaufen sollten kam ich ohne große Voreingenommenheit hier an. Tatsächlich hatte er sich an sein Wort gehalten und ich hatte ihn die ganze Woche weder gesehen noch seinen Duft in der Nase gehabt was für sein sonstiges Verhalten so wie ich es kannte auf eine Besserung schließen lassen würde allerdings würde eine einzige Woche von Selbstbeherrschung vermutlich keinen Unterschied machen oder gar eine Meinungsänderung in mir hervorrufen. In meinen Augen war Nero noch genau der Gleiche. Alles was ich bishe gesehn hatte lies mich darauf schließen, jede spontane Reaktion die ich ihm entlocken konnte bewies das. Die Lichtung war wie immer still um diese Uhrzeit. Der Grund weshalb ich es hier mochte. Als ich schließlich mit Abstand zu Nero zum Stehen kam musterte ich ihn kurz und lauschte seinen Worten. “Ich sagte doch ich würde hier sein. Du solltest mich besser kennen als zu denken, dass ich meine Abmachungen nicht einhalte.” murrte ich fast ein wenig beleidigt, immerhin hatte ich ihm damals durchaus gesagt, dass ich gehen würde wenn er mich nicht freiwillig ziehen lassen würde. Meinen Blick noch immer auf ihn gerichtet verengte ich die Augen für einen Moment. Ich konnte meinen Finger nicht direkt darauf legen doch irgendetwas war anders. Verdammt anders. An seiner Art zu sprechen - auch wenn er bisher nur einen kurzen Satz von sich gab - und wie er auf mein Erscheinen reagierte, denn so ruhig auf Ort und Stelle zu verharren war sehr untypisch für ihn. Es schien fast so als ob er auf einen Schlag eine derart unnatürliche Selbstkontrolle besaß, zu welcher manch anderer Vampir nie im Stande wäre, egal wie sehr er es probieren würde.

Leichtes Misstrauen schlich sich in mir ein während ich mich kurz umsah und dann schließlich ein fast schon liebevolles Lächeln aufsetzte. Ich traute der Situation nicht, ganz und gar nicht doch vorerst würde ich eben mitspielen. Was blieb mir auch anderes übrig? Da er wie es schien weiterhin auf dem Baustamm verharren würde beschloss ich auf ihn zu zugehen. Schritt für Schritt, langsam und bedacht. Während des Gehens sah ich mit leichter Verwunderung zu ihm. “Dich versetzen?” wiederholte ich also und schüttelte knapp den Kopf ehe ich mit ziemlich wenig Abstand zwischen uns vor ihm zum Stehen kam. Spätestens jetzt hätte ‘mein’ Nero eine gewisse Regung weshalb ich ein paar Sekunden abwartete, die Lippen aufeinander presste und kurzerhand um den Baumstamm herum ging auf welchem er saß bevor ich hinter ihm zum Stehen zu kam. “Ich würde sehr gerne nochmal auf das zu sprechen kommen, was du bei unserem letzten Treffen über Charles gesagt hast.” begann ich schließlich mit fester aber ruhiger Stimme, wie man sie eigentlich von mir gewohnt war. In Wahrheit konnte ich mich noch ziemlich genau daran erinnern allerdings wollte ich das er die Worte wiederholte. Nero wäre vermutlich genervt von meiner Frage und auch wenn er sich vermutlich bemühen würde es nicht zu zeigen gäbe es gewisse Anzeichen dafür, dass er nicht über Charles sprechen wollen würde. “Und ich würde außerdem gerne wissen, wie genau diese Verbindung von euch aussieht. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da mehr dahinter steckt.” einen kurzen Moment lang schwieg ich und wartete abermals seine Reaktion ab, ging wieder vor ihn und kam dort zum Stehen, meinen Blick direkt auf seinen gerichtet und abwartend was er dazu sagen würde.



Status: aktiv Datum: 31.08.2021




THE WANTED

Was wird gesucht: meine Schwester

Name: Bisher Lizzy ist jedoch nicht zwingend; Charleton es sei denn du has einen anderen Namen angenomme Alter: Ewige 32-35 | 241/242

Beruf: steht dir frei  Wesen: Vampir



Gewünschter Avatar:
Mein Favorit wäre Keira Knightley,
vetorecht vorbehalten

Gemeinsame Story
- Lizzy und Quinn hatten eine sehr enge Bindung zueinander
- Als Quinn, Charles heiratete und Rye verlies war es für die Beiden Schwestern wohl am Schwersten, doch Lizzy kam oft zu Besuch
- Als sie dann selbst heiratete bekam Quinn mit, dass Lizzys Ehemann ihr gegenüber handgreiflich wurde, woraufhin er nur einen Tag nach der Hochzeit von Quinn's Ehemann umgebracht wurde und Lizzy das komplette Vermögen geerbt hat [ dass Quinn's Ehemann Schuld daran trug wussten die Beiden nicht ]
- Quinn hat ihrer gegenüber danach erwähnt, dass sie glaubt das Charles dahinter steckt allerdings fand Lizzy diesen Gedanken absurd

- Danach habe ich in meiner Story lediglich erwähnt, dass Quinn an einer Lungenetzündung erkrankt ist und starb bzw. verwandelt wurde. Ihre Familie glaubte ersteres. Kinder hatte Quinn keine und wollte diese auch nicht, doch dahingehend hast du bei deinem Charakter natürlich freie Hand.

- Da Charles nicht aufzufinden war und Nero, Quinn erzählt hat, dass dieser sie zurück gelassen hat sind die Beiden zusammen in Europa umhergereist
- Ein paar Jahre nach Quinn's Verwandlung [1812] ist Quinn - dich gefolgt von Nero - nach England zurück gekehrt wo Nero letztendlich dich verwandelt hat in der Hoffnung, dass deine Gesellschaft Quinn etwas besänftigen würde als Quinn jedoch von sich aus einlenkte [das ist alles in innerhalb von 24 Stunden passiert] warst du Nero plötzlich ein Dorn im Auge und er hat dich während deiner Verwandlung alleine zurück gelassen. Quinn wusste nichts von deiner Verwandlung und da Nero nichts gesagt hatte bist du als Vampir zu dir gekommen - ohne jegliche Anhaltspunkte.

- Vor ein paar Wochen hat Quinn dich in New Orleans ausfindig gemacht und herausgefunden, dass du Teil eines Vampirclans bist. Ob freiwillig oder unfreiwillig ist noch unbekannt allerdings spekuliert Quinn, dass es unfreiwillig ist.

Nun, da die Beiden bereits als Menschen eine sehr enge Bindung zueinander hatten würde ich mir wünschen, dass dies weiterhin so ist. Nero ist übrigens auch in Savannah was vermutlich früher oder später dazu führen wird, dass du erfährst das er dich damals verwandelt hat.



Gewünschte Schreibform
1. Person [] 3. Person [] Beides möglich [x]

Probepost?
Nein [] Ja, aus Sicht des Charakters [x] Ein alter genügt [] Spontane Entscheidung [] Probeplay []
Gewünschtes Szenario o. Vorschläge:



all we have is now, let's fall into the forever



calm her c h a o s, but never silence her storm

zuletzt bearbeitet 31.08.2021 11:33 | nach oben springen

#4

RE: FEMALE WANTEDS

in

WANTEDS

07.09.2021 14:02
von Hunter Bellamy • 138 Beiträge


THE SEARCHER

Name: Hunter Bellamy  Alter: 23

Beruf: Bauarbeiter  Wesen: Werwolf



Dein Avatar: Bob Morley
Deine Story
Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die sich sehr lieb hatten... - Wie jetzt? Ich soll nicht von Anfang an beginnen? Na gut, spulen wir ein wenig vor...
Vor über 15 Jahren brach über Louisiana ein Tropensturm herein. Hurricane 'Katrina' zerstörte beinah alles. Das veranlasste die meisten Familien dazu, ihre einstige Heimat zu verlassen. So auch die alleinerziehende Mutter, die mit ihrem damals achtjährigen Sohn und ihrer erst zweijährigen Tochter ihr Glück in einer neuen Umgebung suchen musste. Der Bundesstaat Georgia sollte von da an nun ihre neue Heimat werden. Oder genauer gesagt, eine Stadt namens Savannah. Jetzt denkt ihr bestimmt: „Aber was is an dieser Familie so besonders?“ Da mögt ihr vielleicht recht haben. Auf den äußeren Anblick unterscheidet sich die Familie nicht von anderen Familien, doch es gibt ein kleines Geheimnis, welches nicht viele Menschen unter ihnen teilen. Sie waren Werwölfe.
Im Laufe der Jahre freundete sich die Familie mit den einheimischen Rudeln an und bildeten sogar ein eigenes Rudel. Das Victorian District. Nur mit einem Rudel gibt es bis heute noch Streitereien und Machtkämpfe. Das River Street District, welches sich 2012 in Savannah niederließ, machte jedoch jedem das Leben schwer und es wird sogar vermutet, dass sie für das Attentat auf das befreundete Moon River verantwortlich ist.
Hunter, der ältere Sohn, is heute 23 Jahre alt und hat sich durch sein selbstbewusstes Auftreten schnell die Spitze des Rudels verschafft. Obwohl er auch als aufsässig, chaotisch und bestimmend galt, besitzt er zudem eine weitere Eigenschaft: Er war außerordentlich verantwortungsbewusst und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Ein Rebell durch und durch, aber mit einem Herzen am rechten Fleck, so gesehen. Seine kleine Schwester dagegen ist abenteuerlustiger und wissbieriger als er. Es gab nichts, in das sie sich nicht kopfüber stürzte, aber das soll sie euch selbst erzählen. (HIER BIST DU GESUCHT ) So, was gibt es sonst noch zu mir zu sagen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ihr dürft gern fragen, wenn ihr noch etwas über mich wissen wollt. Ich beiße auch nicht, so wie es diverse Warnschilder behaupten. Zumindest nicht als erstes


Deine Schreibform
1. Person [] 3. Person [] Beides möglich [x]

Darf das Gesuch reserviert werden?
Hier gelten die gleichen Regeln wie für Avatare
Nein [] Ja [x]

Probepost
Nein, ein Traum war es ganz sicher nicht, was Valentina Reed vergangene Nacht widerfahren war und wenn er raus findet, was Finn wieder einmal getan hatte, wird er nichts mehr zu lachen haben, so viel kann er schon mal versprechen! Es war ein ungeschriebenes Gesetz, Frauen zu beißen, um sie zu ihresgleichen zu machen. Zumindest war es das für ihn und da lässt er sich auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Nicht nur, dass es sehr gefährlich war und das weibliche Geschlecht die Verwandlung in der Regel nicht überlebt, wenn sich herumspricht, das die Wölfe wahllos andere Menschen beißen, um sich zu vergrößern, was der offensichtlichere Grund is, könnte es durchaus zu Schwierigkeiten kommen. Machtkämpfe werden unter den Spezies immer ganz groß geschrieben.
Heute, an einem Samstag, war der junge, etwas zu selbstbewusste, Hunter, der mit seinem Wortgeschick schnell die Massen inspirieren und sich damit schnell die Führung des Victorian Districts Rudels ergreifen konnte, sobald er alt genug dafür geworden war, mit ein paar Jungs zum Jagen unterwegs gewesen. Nicht etwa, weil es in der Stadt nicht genug Restaurants gäbe, deshalb ganz sicher nicht, sondern weil ihm die Jagd einfach Spaß machte und er ein gutes Händchen diesbezüglich aufwies. Das leise Anpirschen, das Warten, bis sich eines der Wildtiere näherte und dann mit dem Gewehr und einer präzisionsgenauen Treffsicherheit das Wild zu erlegen. Das gibt ihm, genauso wie das Klettern an Felswänden, einen enormen Kick. Heute sollte er allerdings nur mit einer Beute ins Lager zurückkehren, denn Graham, sein bester Mann im Rudel und sozusagen rechte Hand – Bis dato zumindest noch, stieß mit einer interessanten Neuigkeit zu ihm. Mit einer sehr interessanten Neuigkeit sogar. Es befand sich eine neue Wölfin im Lager und da wurde er hellhörig. »Eine Wölfin?! Wer hat sie erschaffen? Wo kommt sie her? Nein. Sag's mir nicht. Ich habe eine Ahnung und wenn ich richtig liege, knöpfe ich ihn mir höchstpersönlich vor.« Seine Augen verdüstern sich schon jetzt, gibt es derzeit nämlich nur einen, der gegen sein Regime rebelliert, wann immer ihm sich eine Möglichkeit dazu darbot. »300m nördlich liegt ein totes Wild. Schaff es ins Lager. Ich geh schon vor und rede mit Finn.« Zu sagen, er is sauer, wäre die Untertreibung des Jahrhunderts, so wie er im Moment gerade fühlte. Mit hastigen Schritten nähert er sich dem Lagerplatz schon nach wenigen Minuten und musste nicht lange suchen, um die blonde Schönheit ausfindig zu machen, die umringt von dutzenden, neugierigen und vollkommen erstaunten Augenpaaren war. »Was zur Hölle is hier los?« Machte er auf sich aufmerksam, damit man ihm den Weg freimachte. Das sie sich hier vor Finn's Zelt befanden, bestätigt seinen Verdacht. Mit einem ernsten und skeptischen Blick, der vielleicht unsympathisch und mürrisch auf sie wirken könnte, wofür die junge Wölfin, die sich ihr neues Schicksal nicht freiwillig ausgesucht hatte, absolut nichts kann, geht er auf die junge Wölfin zu, um sich ein genaueres Bild von ihr zu machen. Schön war sie ja, das muss man ihr lassen, aber wer war sie und warum war sie hier? Nun, er würde jedenfalls keine Antworten erhalten, wenn er sie nicht fragt. »Hey Prinzessin. Ich darf dich doch so nennen?!« Eine rhetorische Frage, denn er wird ganz sicher nicht damit aufhören. Er sieht an ihren perfekt manikürten Fingernägeln und ihrem makellosen und perfekten Kosmetiknäschen, das sie aus einer gehobeneren Schicht zu kommen scheint. »Nicht, dass ich etwas gegen hübsche Blondinen in unserer Mitte hätte, aber Neuankömmlinge müssen sich erst einmal beim Chef der Truppe vorstellen. Wer bist du und woher kommst du? Und was noch wichtiger is, was führt dich hierher, ins überschaubare Savannah.«



Status: aktiv/pausiert/vergeben Datum: 09|21




THE WANTED

Was wird gesucht: Die kleine Schwester

Name: Vorname: Deine Wahl, Nachname: Bellamy, außer du hast ihn ändern lassen Alter: 14-22

Beruf: Bspw. Schülerin, Studentin, Lehrling, Herumtreiberin - Deine Wahl  Wesen: Mensch



Gewünschter Avatar: Marie Avgeropoulos
Gemeinsame Story
• Geboren in New Orleans, Louisiana
• durch Hurricane Katrina nach Savannah, GA umgesiedelt - damals war sie erst 2 und Hunter 8 (Alter kann aber angepasst werden)
• du bist ein Mensch (ob es so bleiben wird, liegt an dir)


Gewünschte Schreibform
1. Person [] 3. Person [] Beides möglich [x]

Probepost?
Nein [x] Ja, aus Sicht des Charakters [] Ein alter genügt [] Spontane Entscheidung [] Probeplay []
Gewünschtes Szenario o. Vorschläge:



all we have is now, let's fall into the forever


Strength does not come from winning. Your struggles develop your strengths


When you go through hardships and decide not to surrender,
That is strength.

Bobbie Jane Templeton just loves it so much!
Bobbie Jane Templeton hat den Stalkermodus aktiviert!
nach oben springen

#5

RE: FEMALE WANTEDS

in

WANTEDS

12.09.2021 15:53
von Gabriel Cortez | 348 Beiträge


THE SEARCHER

Name: Gabriel Cortez Alter: 28 Jahre

Beruf: Servicekraft im Youngs Doomsday  Wesen: Höllenhund



Dein Avatar: Steve Milatos
Deine Story
Darkness is not the absence of light. It's the conviction that light will never return.
Sein Leben begann, wie das Leben von so vielen anderen Kindern auch, in einem Krankenhaus. Zumindest geht er davon aus, genau erinnern kann er sich nicht. Genauso wenig wie er sich an seine leiblichen Eltern erinnern kann, denn nur wenige Stunden nach seiner Geburt wurde das Neugeborene verlassen und in die Obhut des Staates übergeben. Was klingt wie der Anfang einer super theatralischen und grausamen Lebensgeschichte war rückblickend betrachtet das Beste, was ihm passieren konnte. Filipe und Catarina Cortez, welche selbst keine Kinder bekommen konnten, adoptierten das Neugeborene und gaben diesem neben einem Namen auch ein Dach über dem Kopf. Er war das zweite Adootivkind des Ehepaares, welches diese jedoch stets wie ein eigenes behandelten. Das Leben der Kinder war sorglos und voller Liebe, es mangelte ihnen an nichts. Das Leben war perfekt - vermutlich zu perfekt.

Im Alter von gerade einmal sechs Jahren merkte Gabriel zum ersten Mal, dass etwas an ihm anders war. So, wie sich Motten vom Licht angezogen fühlten, folgte er dem Ruf der Dunkelheit. Wann immer andere Kinder die beleuchtete Hauptstraße für ihren Heimweg bevorzugten verschlug es ihn in dunkle Seitengassen. Wann immer sich im Sommer alle in der Sonne bräunten suchte er den Schatten der Bäume. Er möchte die Dunkelheit. Konnte sie wispern hören, konnte sie spüren. Hielt es für normal, dass er durch die Schatten hinweg sehen konnte, weil er es nicht anders kannte. In seiner kindlichen Naivität erzählte er seiner Schwester davon, mit welcher er eine äußerst innige Beziehung führte und welche seit jeher eine Vorbildfunktion für ihn inne hatte. Womit er nicht gerechnet hatte war, dass sie ihm nicht glaubte und ihn fortan mit seiner "nicht vorhandenen geheimen Superkraft" aufzog. Gekränkt und zugegebenermaßen auch etwas verletzt zog er sich zurück und schwor sich, nie wieder jemandem etwas davon zu erzählen. Glaubte sogar selbst, dass er sich alles nur einbildete, vielleicht sogar Geisteskrank war.

Die Jahre gingen ins Land und verliefen relativ ereignislos. Ein Mittelklasseleben in einer Mittelklassestadt. Der Streit mit seiner Schwester geriet in Vergessenheit und sie wurden zu einem Herz und einer Seele. Wo immer der eine war, folgte der andere. Es gab sie nur im Doppelpack. Die Familie Cortez war das, was man wohl eine Bilderbuchfamilie nennen konnte. Bis zu jenem Tag, der alles verändern sollte. Es war der 24. Juni 2010. Die Familie befand sich auf einem Ausflug, als ein LKW den Wagen frontal rammte. Filipe und Catarina Cortez waren sofort tot, seine Schwester lag im Koma, ihre Aussichten waren miserabel. Er selbst überlebte wie durch ein Wunder ohne größere Blessuren. Tagelang hatte er an ihrem Krankenbett gesessen und dieses kein einziges Mal verlassen. Über Nacht hatte er alles verloren, was ihm etwas bedeutet hatte. Sein Herz war gebrochen und das letzte bisschen Zuversicht würde vermutlich mit seiner Schwester sterben. Doch das Schicksal hatte anderes für ihn vorhergesehen: in einer Zeit, in der selbst ihn die Dunkelheit zu verschlucken drohte, kam ein Dämon, welcher sich als Fene vorstellte, zu ihm und bot ihm einen Deal an. Sein Leben gegen das seiner Schwester. 10 weitere Jahre auf der Erde, bevor der Dämon wiederkommen und seine Seele für sich beanspruchen würde. Es war Gabriels erster Kontakt mit dem Übernatürlichen. Von Verzweiflung geplagt und ohne den Worten des Mannes wirklich Glauben zu schenken willigte er ein. Wie durch ein Wunder erholte sich seine Schwester, ihr Zustand verbesserte sich rasant, aber sie verhielt sich seitdem merkwürdig. Sie wirkte fahrig und zeitgleich abwesend. Das Sonnenlicht schmerzte sie. Sie war hungrig, konnte jedoch keine Nahrung bei sich behalten. Zusätzlich sprudelten ihre Emotionen über. Sie schrie ihn an, er solle verschwinden und war völlig außer sich, als er sich weigerte. Ihr Verhalten war ihm schleierhaft, er schon es auf die zu hohe Dosierung ihrer Medikamente. Eine weitere Erklärung sollte er vorerst nicht bekommen, denn nachdem er das Zimmer für einen kurzen Moment verlassen hatte musste er feststellen, dass seine Schwester verschwunden war. Es fehlte jede Spur von ihr - ganz so, als wäre sie nie hier gewesen. Er suchte sie tage-, wochen-, monatelang. Ohne Erfolg.

Von diesem Punkt an nahm sein Leben einen komplett anderen Verlauf. Von Trauer zerfressen konnte er kaum einen klaren Gedanken fassen. Er versank in seinem Schmerz, welcher letztendlich so weit reichte, dass er versuchte sich das Leben zu nehmen. Ganze drei Mal. Jedes Mal überlebte er. Es war ganz so, als würde ihn eine unsichtbare Macht am Sterben hindern - vielleicht war er aber auch einfach zu blöd. Im Endeffekt gab er das Sterben auf und beschloss, statt nach dem Tod nach Antworten suchen. Jetzt, wo er über das Übernatürliche bescheid wusste, begann er, gewisse Dinge zu hinterfragen - wie zum Beispiel die Schatten, welche ihn sein Leben lang begleiteten. Die Suche nach seinem Ursprung führte ihn quer durchs ganze Land, bringen sollte es ihm jedoch nichts - er konnte weder seine leiblichen Eltern noch andere Verwandte ausfindig machen. Stattdessen offenbarten sich ihm jedoch andere Dinge. Er erfuhr, dass es neben Dämonen auch anderen Wesen gab. Dass seine Schwester nicht etwa durchgedreht, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach ein Vampir war. Dass er selbst aller Wahrscheinlichkeit nach ein Hexer war, welcher nie gelernt hatte, mit seinen Fähigkeiten umzugehen. Woher die Schatten kamen und wie er mit diesen umgehen konnte, konnte ihm allerdings niemand sagen. Dafür lernte er andere interessante Dinge, wie beispielsweise Lokalisierungszauber. Durch diesen war es ihm möglich, seine Schwester ausfindig zu machen. Sie lebte! Die anfängliche Euphorie schlug jedoch schnell in Frustration um, als er feststellte, dass seine Schwester vor ihm davon zu laufen schien. Wann immer er an einem Ort sufkreuzte, war sie bereits verschwunden. Das Katz- und Maus- Spiel setzte sich einige Monate lang fort, bis sich ihre Spur irgendwo in den Weiten von Nebraska im Sande verlief.

Drei Jahre nach seinem Aufbruch führt ihn sein Weg zurück in seine Heimatstadt - Savannah. Noch immer stand er vor dem Nichts, hatte mittlerweile aber gelernt, mit dem Gefühl umzugehen. Die Schatten halfen ihm dabei - es schien fast so, als nährten sie sich von seiner Trauer, wuchsen dadurch und wurden von Tag zu Tag dunkler. Genau wie er. Ohne Ziel und völlig allein war das Leben gerade so erträglich. Er hielt sich durch Gelegenheitsjobs über Wasser, welche ihm nichts bedeuteten, pflegte Hobbies, welche ihn nicht berührten und baute Verbindungen zu Menschen auf, welche ihn nicht erreichten. In seiner dunkelsten Stunde versuchte er ein viertes Mal, sich das Leben zu nehmen, und wurde erneut aufgehalten. Diesmal nicht von einer höheren Macht, sondern einer Gestalt auf Fleisch und Blut: Alannah. Eine Frau, welche Zufällig oder vom Schicksal gelenkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und die erste Person seit langem war, welche zu ihm durchdrang. Sie schaffte es, wieder Licht in sein Leben zu bringen und die Schatten zu vertreiben. Das Leben fühlte sich plötzlich wieder erträglich an. Mehr als das: er entwickelte tatsächlich wieder Spaß am Atmen. Es fühlte sich an, als wären sie durch ein unsichtbares Band verbunden. Als hätte er all den Schmerz ertragen müssen, um im Leben an genau diese Stelle zu gelangen. Alannah war es letztendlich auch, welche ihm das Hexerdasein beibrachte und welche ihm dabei half, seine dunkle Seite zu kontrollieren. In ihrer Gegenwart schnurrten die Schatten wie Kätzchen. Er lernte sie zu beherrschen und nun auch gezielt einzusetzen. Gemeinsam mit Alannah gelang es ihm, nun auch endlich mehr über seine Vergangenheit herauszufinden. So erfuhr er, dass er von einem recht mächtigen Hexenzirkel abstammte, welcher sich seit jeher auf dunkle Magie spezialisiert hatte. Die Schatten, die ihn sein Leben lang begleitet hatten, waren ein "Geschenk" seiner Mutter. Warum diese ihn weggegeben hatte sollte sich ihm jedoch nicht erschließen. Vielleicht tat sie es, um ihn zu schützen, vielleicht auch aus selbstsüchtigen Gründen. Im Prinzip war es ihm egal, denn er hatte kein Interesse an seiner leiblichen Familie - in Alannah hatte er eine eigene gefunden. Es folgten glückliche gemeinsame Jahre, welche durch eine Hochzeit abgerundet wurden. Sein Leben war zwar nicht perfekt, aber doch verdammt nah dran. Zu nah, um von Dauer zu sein.

10 Jahre waren seit seinem Deal mit dem Dämon vergangen. 10 Jahre, von denen die meisten von Glück und Zufriedenheit begleitet wurden. Anders als zum Zeitpunkt des Deals war ihm der Ernst der Lage mittlerweile mehr als bewusst und anders als damals hatte er nicht länger Interesse an Tod - in Alannah hatte er endlich einen Grund gefunden, für den es sich zu Leben lohnte. Er suchte nach einem Ausweg, einem Schlupfloch, auch wenn es noch so klein war, doch letztendlich konnte er vor seinem eigenen Schicksal nicht davonlaufen. Der Dämon würde kommen und seinen Lohn fordern und er konnte nichts dagegen tun. Er würde Alannah nie wieder in den Armen halten können. Er würde nie wieder ihr von Herzen kommendes Lachen hören, wenn die als einzige einen seiner schlechten Witze verstand. Und doch war er selbst schuld an seiner Lage. Er hatte sich dein Schicksal selbst herausgesucht, indem er, dumm und naiv, einen Pakt einging, den er nicht verstand. Nun musste er den Preis dafür zahlen.

Wider Erwarten war der Tod doch nicht so endgültig, wie er dachte. Die Hölle war ein realer Ort, welcher fortan seine Heimat darstellen sollte. Fene hatte seine Seele eingefordert und ihn zu seinem persönlichen Lakaien gemacht, indem er ihn zum Höllenhund formte. Er erfuhr, dass der Unfall seiner Schwester gar kein Unfall war - Fene hatte diesen Inszeniert, da er genau wusste, dass Gabriel sein Leben eintauschen würde. Er wusste, dass Gabriel einem mächtigen Hexenzirkel entstammte und wollte dessen Fähigkeiten für seine Zwecke beanspruchen. Er wusste zusätzlich, dass Gabriels Schmerz und dessen Trauer die Schatten nährten und sorgte dafür, dass er nicht nur seine Eltern, sondern durch einen kleinen Trick auch seine Schwester verlor, welche zwar lebte, aber dennoch unerreichbar war. Fene machte Gabriel das Leben schwer, damit dessen Verzweilfung die Schatten nährte, welche so mächtiger und stärker wurden. Gleichzeitig wurde seine Seele verdorbener, je öfter er auf seine durch schwarze Magie geförderte Fähigkeit be- oder unbewusst nutzte. Indem er ihm sein Leben lang Steine in den Weg legte und ihm alles nahm, was ihm etwas bedeutete, formte er Gabriel, ohne dass dieser etwas davon ahnte.

Während sich die Zeit in der Hölle wie Jahre anfühlte waren auf der Erde nur ein paar Monate vergangen, als er wieder auf diese entlassen wurde. Zurück auf der Erde galt sein erster Gedanke jedoch nicht seiner neuen Aufgabe - Fenes Schulden einzureiben - sondern seiner Familie. Er war hier. Er lebte - mehr oder weniger. Und er würde alle Hebel in Bewegung setzen, um seine Familie zu sehen. Seine Fähigkeiten, welche in seiner Zeit in der Hölle durch intensives Training noch intensiviert und ausgebaut wurden, erleichterten ihm die Suche nach seiner Frau erheblich. Wider Erwarten fand er diese jedoch nicht Zuhause, sondern in einem Krankenhaus vor. Angeschlossen an allerlei Geräte holt der Anblick ein Trauma aus den Tiefen seines Bewusstseins, welcher es nie wirklich verarbeitet hatte. Er erfuhr, dass der Fene nicht nur seine Seele eingefordert, sondern den gesamten Zirkel seiner Frau zum Tode verurteilt hatte. Das erste Treffen mit Alannah, die "schicksalhafte Fügung", wie er sie einst bezeichnet hatte, bewahrheitete sich als solche - jedoch nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Er hatte ihr Schicksal besiegelt - und sie somit zum Untergang verdammt. Alannah war Fene seit jeher ein Dorn im Auge, da sie Gabriels gute Seite förderte und somit die Schatten, welche er bevorzugte, verdrängte. Der Dämon hatte es sich zur Aufgabe gemacht, sie dafür leiden zu lassen. Und das tat er. Er hatte nicht nur Gabriels Leben zerstört, sondern auch das selber Frau. Sie lag im Koma und war dem Tod näher als dem Leben. Zum zweiten Mal im Leben stand er vor dem Nichts. Er fühlte sich, als hätte die komplette Welt ihm den Rücken gekehrt. Das Wissen darum, dass jeder, den er je geliebt hat, wegen ihm gestorben ist, brachte ihn um den Verstand. Und jetzt, da Alannah nicht länger Licht in sein Leben brachte, drohte die Dunkelheit ihn erneut zu verschlucken...


Deine Schreibform
3. Person

Darf das Gesuch reserviert werden?
Aye!

Sonstiges
Solltest du noch etwas los werden wollen kannst du das hier tun
Das Übliche: Bitte bewirb dich nur, wenn ernsthaftes Interesse besteht und du den Charakter auf lange Sicht verkörpern möchtest. Du spielst eine wichtige Rolle in Gabes Leben, trotzdem würde ich mich freuen, wenn du dir weitere Kontakte suchst, um dem Charakter Leben einzuhauchen. Was das Posten angeht versuche ich i.d.R. einmal in der Woche zu antworten. Natürlich ist das je nach RL Situation nicht immer so möglich, aber sofern man miteinander redet und bescheid gibt, wenns mal länger dauert, sollte es jedoch keine Probleme geben

Probepost
Ein monotones Piepsen ist das erste Geräusch, welches bewusst zu ihm durchdringt. Danach ein Knacken, welches klingt, als würde man einen Ast zerbrechen. War das seine Wirbelsäule? Er richtet sich auf uns verzieht schmerzhaft das Gesicht. Ganz eindeutig die Wirbelsäule. Sein Blick fällt von den weißen Wänden zu den Monitoren, welche die Quelle des Pieptons sind und durch flache, sich ständig bewegende Kurven anzeigen, dass Samaras Vitalwerte stabil sind. Miserabel, aber stabil. Die Ärzte rechneten seiner Frau, welche bereits seit mehreren Wochen im Koma lag, keine großen Chancen auf eine Genesung zu und machten auch ihm keine Hoffnungen, doch er war noch nicht bereit sie gehen zu lassen. Er konnte nicht. Samara war der einzige Anker, den er noch hatte. Würde er sie verlieren, dann verlor er alles. Sie in diesem Zustand zu sehen – an Geräte angeschlossen und den Toten näher als den Lebenden – brach ihm das Herz und doch quälte er sich jeden Tag ins Krankenhaus, um Stunde für Stunde an ihrem Bett zu sitzen und ihre Hand zu halten, während er ihr von ihren gemeinsamen Erlebnissen erzählt oder ihr ihre Lieblingsmusik vorspielt. Er tat alles, was dazu beitragen konnte, ihr ein Lebenszeichen entlocken. Vergeblich. Das Wissen darum, dass er selbst diese Situation verschuldet hatte, indem er sich blindlings auf einen Deal mit einem Dämon eingelassen hatte, machte die Sache nur noch viel unerträglicher. Hätte er gewusst, welchen Rattenschwanz sein Pakt mit Fene mit sich brachte, dann hätte er sich anders entschieden. Doch dafür war es nun zu spät und er musste mit den Folgen seiner Entscheidung leben, auch wenn ihn das schlechte Gewissen zu ersticken drohte. Wie so oft zuvor musste er an Samaras Krankenbett eingeschlafen sein, denn als er den Blick zum Fenster richtet blickt ihm nichts als Dunkelheit entgegen. Komplett desorientiert und vom Schlaf noch völlig umnachtet richtet er seinen Blick auf einen beleuchteten Digitalwecker, welcher auf dem Beistelltisch stand. 6:17 Uhr. Kurz vor Sonnenaufgang. Mit einem Stöhnen richtet er sich auf, wobei seine Knochen und Gelenke sich wieder in die richtige Position schieben und dabei ein erneutes Knacken von sich geben. Er rollt sich auf dem unbequemen Gästestuhl zusammen, für den er zudem viel zu groß war und schließt die Augen, um zurück in den Schlaf zu finden. Nach knappen 20 Minuten gibt er auf. Da er hundemüde war, an Schlaf aber nicht zu denken war beschließt er, seinen Kreislauf mit Koffein wieder in die richtige Spur zu lenken. Den Gang nach links, eine Treppe nach unten, durch den Empfangsbereich und noch einmal um die Ecke, dann stand er auch schon am Kaffeeautomaten seines Vertrauens. Das Gerät kannte ihn bereits und auch er war mit der Maschine bestens vertraut, so dass er fast schon in Trance den Zahlencode in das zugehörige Bedienfeld eingibt und das Kleingeld in den entsprechenden Schlitz wirft. Ein Ploppen ertönt, als der Becher in die Halterung rutscht und schon erfüllt der Geruch von Kaffee die Luft. Er wartet, bis das Getränk durchgelaufen ist, dann greift er nach dem Becher und tritt den Rückweg an. Weit soll er jedoch nicht kommen: er hatte gerade die Lobby erreicht, welche um diese Uhrzeit fast schon gespenstisch verlassen wirkt, als die Ruhe ein jähes Ende nimmt. Ein Geräusch lässt ihn herumfahren und kaum hatte sich sein Blick auf die geöffnete Eingangstür gerichtet bricht Panik aus. Aus sämtlichen Richtungen strömen Ärzte herbei, als hätten diese nur auf ein geheimes Zeichen gewartet, und füllen den Raum mit Leben. Automatisch schießt sein Puls in die Höhe und mit einem Mal ist er hellwach - und das obwohl er noch nicht einen einzigen Schluck seines Kaffees getrunken hat. Sein Blick ist stur auf den Mann gerichtet, welcher die Lobby betreten und die Ereignisse damit ausgelöst hatte. Neben ihm joggen Sanitäter durch die Lobby und schieben eine Liege vor sich her, auf welcher ein kleiner Körper liegt, welcher aufgrund der enormen Verletzungen kaum als menschliches Wesen zu identifizieren ist. Der Anblick lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Die Gespräche, welche ohnehin durch den hektischen Lärm des Krankenhauspersonals überdeckt werden, dringen nur Bruchstückhaft zu ihm durch. Er bekam noch mit, dass es sich bei dem Mann wohl um den Vater des Kindes handelte. Seine Tochter sei unter ein fahrendes Auto gekommen. Das war alles, was er mitbekommt, bevor ein Fiepen in seinen Ohren alle anderen Geräusche überdeckt. Mit einem Mal fühlt er sich in der Zeit zurückversetzt. Knappe 11 Jahre ist es nun her, dass er seine Familie bei einem Autounfall verloren hatte. Sie alle waren gestorben, nur er war beinahe unbeschadet aus der Sache herausgekommen. Die Erinnerung an den Unfall stand ihm so klar vor Augen, dass es sich anfühlte, als würde er diesen erneut durchleben. Er spürte die Erschütterung, welche durch den Wagen ging, als der LKW diesen rammte. Spürte den Schmerz, welcher seinen Körper wie ein Blitz durchschossen hatte. Roch das Benzin, welches auf die Straße lief und sich dort mit dem Blut seiner Eltern vermischte. Ein Geräusch holt ihn zurück in die Realität. Sein Blick war glasig geworden, ruhte jedoch noch immer auf dem Familienvater, welcher gerade von einem Arzt in eines der Hinterzimmer gelotst wurde. Von den Ärzten und dem Kind war keine Spur mehr. Er selbst blieb zurück, allein und zutiefst verstört. Er befand sich in einem Krankenhaus, es war völlig normal, dass Notfälle eingeliefert wurden und doch hatte ihn dieses Szenario extrem verstört. Es hatte ein Trauma wachgerüttelt, welches vermutlich nie wirklich heilen würde. Dass er zittert merkt er erst, als ihm etwas Kaffee über die Hand schwappt und ihm die Finger verbrennt. Von dem dadurch entstehenden Schmerz aus seiner Trance geholt setzt er seinen Weg zum Zimmer seiner Frau fort.

2 Stunden später fand er sich erneut in der Lobby des Krankenhauses wieder. Sein Rücken brachte ihn um, er musste sich dringend die Beine vertreten. Die Sonne hatte die Dunkelheit der Nacht verdrängt und tauchte den Eingangsbereich in ein angenehmes, orangenes Licht. Im Gegensatz zu vorhin war dieser weder gespenstisch leer noch überfüllt: hinter dem Tresen saß eine Krankenschwester, welche sich um Neuankömmling und Besucher kümmerte. Ein in die Jahre gekommenes Pärchen saß auf einer Stuhlgruppe am anderen Ende des Raumes und hielt sich an den Händen. Die Frau sprach beruhigend auf ihren Mann ein, welchem es wiederum sichtlich schwer fiel, die Tränen zurückzuhalten. Die Liebe, die von den beiden ausging, war schier mit Händen greifbar – und brachte ihn erneut aus der Fassung, weil es ihm aufzeigte, was er verloren hatte. Er würde niemals das Rentenalter erreichen. Würde niemals mit der Frau, die er liebt, in den Sonnenuntergang blicken, während ihre Kinder und Enkel und Urenkel um sie herum turnten. Er hatte sich immer eine Familie gewünscht – Fene hatte dafür gesorgt, dass er nie eine bekommen würde. Von seinen Emotionen überwältigt stürmt er regelrecht am Rentnerpärchen vorbei und verlässt die Lobby, ohne sich nach links und rechts umzusehen. Vor der Tür ist die Kulisse eine völlig andere als im Gebäude. Die Luft war zwar noch recht eisig, jedoch hatte die Sonne bereits jetzt eine solche Kraft, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach ein warmer Tag werden würde. Die Vögel sangen in den Bäumen, als hätten sie von all dem Leid und Elend welches auf der Welt herrscht nicht das geringste mitbekommen. Er will gerade nach links abbiegen, wo ein schmaler Pfad in einen nahegelegenen Park führt, als sein Blick auf eine zusammengekauerte Gestalt auf einer Bank fällt. Es war der Vater, welcher heute Morgen seine Tochter eingeliefert hatte. Der Schmerz, welcher von ihm ausging, war ihm anzusehen und mit Händen greifbar. Über die Schatten hinweg konnte er die Schwingungen wahrnehmen, welche von dem Mann ausgingen, aber auch ohne seine kleine geheime Fähigkeit war dem Mann anzusehen, dass dies hier der schlimmste Tag seines Lebens war. Sein Verstand sagt ihm, dass ihn das Leid dieses Mannes nichts anging – er hatte selbst genug Päckchen zu tragen – und er seinen Weg einfach fortsetzen sollte, doch sein Herz, in welchem trotz allem was er erlebt hatte noch immer etwas Güte lebte, brachte ihn zum Stehen bleiben. Die Parkbank, auf welchem der Mann saß, stand knappe drei Meter von ihm entfernt. Der Vater war so mit seinem Kummer beschäftigt, dass er seine Ankunft noch nicht einmal bemerkt hatte. Gabriel hadert mit sich, ob er sich zu dem Mann setzen sollte. Nicht zwingend um zu reden - manchmal half es zu wissen, dass man nicht allein war. Auf der anderen Seite konnte sein Verhalten vielleicht etwas zu aufdringlich wirken. Er entscheidet sich gegen eine offensive Annäherung. Stattdessen lässt er den Blick flüchtig über die Umgebung schweifen, bevor er diesen wieder auf den Mann richtet. Seine Konzentration liegt ganz auf diesem. Während er selbst bewegungslos dasteht beginnen die Schatten zu seinen Füßen damit, sich auszudehnen, sich in die Länge zu ziehen, größer zu werden. Sie kriechen auf den Mann zu, als würde es sich bei diesen um eigenständige Individuen handeln, und strecken dabei ihre nicht vorhandenen Arme nach dem Mann aus. Die Schatten schlängeln sich am Körper des Mannes empor und ziehen sich an dessen Beinen nach oben, während Gabriel damit beginnt, den Schmerz des Menschen zu absorbieren. Nicht komplett, aber doch so weit, dass er erträglich wurde. Er nimmt dem Mann seine Angst und die Verzweiflung, indem er sie auf sich selbst überträgt. Als würde er spüren, dass irgendetwas im Gange ist, hebt der Mann den Kopf. Ihre Blicke begegnen sich und während der Mensch erleichtert durchatmet raubt er Gabriel den Atem. Er spürte den selben Schmerz, welchem der Mann bis vor wenigen Sekunden noch auf der Seele lastete, zusätzlich zu seinem eigenen. Dem Menschen scheint sich in diesem Moment erst bewusst zu werden, wo er überhaupt war. Verwirrt schweift sein Blick über die Umgebung und richtet sich anschließend wieder auf Gabriel. Von dessen Starren verunsichert steht erhebt er sich von der Bank und entfernt sich von dieser. Vermutlich hielt er Gabe für einen geisteskranken Vollidioten – man kann es ihm nicht verübeln. Kaum war der Mann aus seinem wortwörtlichen Dunstkreis verschwunden verloren die Schatten den Kontakt zu ihm, womit die Absorption ein abruptes Ende findet. Er selbst brauch ein paar Sekunden, um sich zu sammeln, während der Vater deutlich lebendiger als noch wenige Momente zuvor auf den Eingang der Klinik zusteuert. Als sich die Tür hinter diesem wieder schließt, setzt auch Gabriel seinen Weg fort, indem er dem Pfad zum Park folgt. Er braucht jetzt dringend etwas Abstand. Die Kapuze des Pullovers hatte der sich dabei weit über den Kopf gezogen und die Hände tief in dessen Taschen vergraben, um sich von der Sonne abzuschirmen und den Menschen gleichzeitig zu symbolisieren, dass er in Ruhe gelassen werden möchte. Die Zusammenarbeit mit den Schatten forderte nicht nur psychisch, sondern auch physisch ihren Preis und er fühlte sich in diesem Moment, als würde das Gewicht der gesamten Welt auf seinen Schultern lasten.



Status: aktiv Datum: 12.09.2021




THE WANTED

Was wird gesucht: Meine [Adoptiv-] Schwester

Name: XXX Cortez Alter: Optisch Anfang/Mitte 20 [in Wirklichkeit 10 Jahre älter]

Beruf: Deine Wahl  Wesen: Vampir



Gewünschter Avatar: Deine Wahl
Gemeinsame Story
Ein paar grobe Eckpunkte sind in Gabriels Story bereits beschrieben. Wir sind zusammen aufgewachsen und hatten ein sehr inniges Verhältnis, bis 'das Schicksal' es nicht länger gut mit uns meinte. Gabriel war zum Zeitpunkt des Unfalls, bei dem die Adoptiveltern ums Leben kamen, 18 Jahre alt - wie alt du warst möchte ich dir nicht vorschreiben, allerdings sollten die beiden nicht all zu weit auseinander fallen. Um dein Leben zu retten hat Gabriel seine Seele an einen Dämon verkauft und dieser hat dich letztendlich auch gerettet, dabei jedoch arschlochlike ein kleines Hintertürchen eingebaut und dir Vampirblut gegeben, um dich zu einem Leben als Untoter zu verdammen.

Als du aufgewachst bist du völlig desorientert und überfordert, weil du bis dato noch keine Berührung mit dem Übernatürlichen hattest (möglicherweise hast du aber auch Geschichten gehört, diese jedoch nicht geglaubt). Du spürst, dass du einen unfassbaren Drang zum Töten hast und flüchtest in einer Nacht- und Nebelaktion aus dem Krankenhaus, weil du niemanden gefährden möchtest. Im Anschluss trennen sich unsere Wege, da Gabriel sich zwar auf die Suche nach dir macht, dich jedoch nicht finden kann. Der Grund, wieso du vor ihm flüchtest ist einfach: du hast dein Leben als Mensch geliebt, dir immer eine eigene Familie gewünscht und verabscheust dein Dasein als Vampir. Du gibst Gabe die Schuld daran, dass er dich zu diesem verdammt hat (eventuell könnte Fene hier auch nochmal seine Finger im Spiel gehabt haben, um dem Ganzen etwas Nachdruck zu verleihen). Du reist von Stadt zu Stadt, ohne dich jemals irgendwo heimisch zu fühlen. Du verwischst deine Spuren und legst falsche Fährten, um Gabriel in die Irre zu führen - was letztendlich auch gelingt.

10 Jahre später erfährst du, dass Gabriel gestorben ist. Von seinem Pakt mit dem Dämon weißt du nichts, so dass du das Ganze für einen Unfall hältst. Wie du von der Nachricht erfährst und auf seinen Tod reagierst überlasse ich dir. Vielleicht freust du dich, vielleicht bist du am Ende aber doch unsagbar traurig. Wie auch immer ducdie Nachricht auffasst, du entscheidest dich dafür, Gabes Beerdigung zu besuchen. Zurück in Savannah merkst du, was dir all die Jahre über gefehlt hat: das Gefühl von Heimat. Du entscheidest dich dazu in Savannah - der Stadt, in der du aufgewachsen bist - noch einmal von vorn zu beginnen und endlich wieder sesshaft zu werden. Was du zu diesem Zeitpunkt nicht weißt ist, dass Gabriel wieder auf der Erde ist und ebenfalls zurück nach Savannah kommt, um seine Frau zu suchen.

Gabriel ist jetzt ungefähr ein halbes Jahr lang tot und du entsprechend seit ca. 6 Monaten wieder in Savannah. Da Gabriel einen neuen Körper bekommen hat wirst du ihn nicht sofort erkennen - er dich dafür aber ziemlich sicher. Und er wird Fragen haben. Viele Fragen Wie das erste Aufeinandertreffen abläuft würde ich gern ausplayen und daher nichts vorgeben, alles weitere entscheiden wir gemeinsam Sollten noch Fragen auftreten melde dich jederzeit. Ich freu mich auf dich!


Gewünschte Schreibform
Beides möglich

Probepost?
Ja, aus Sicht des Charakters
Gewünschtes Szenario o. Vorschläge: Mir schwebt spontan die Szene vor, in welcher sie als Vampir aufwacht oder aber die, in welcher sie von Gabriels Tod erfährt. Natürlich bin ich auch für eigene Vorschläge offen.



all we have is now, let's fall into the forever



nach oben springen

#6

RE: FEMALE WANTEDS

in

WANTEDS

Gestern 07:03
von Noah A. Grimes • 44 Beiträge


THE SEARCHER

Name: noah andrew grimes Alter: 18 y/o

Beruf: schüler  Wesen: werwolf



Dein Avatar: benjamin wadsworth
Deine Story
Damnit. Mein Leben mag für Außenstehende wie ein Ammenmärchen klingen. Ein einziger Aprilscherz. Ich werde euch jetzt nicht mit der ganzen Lovestory meiner Eltern belästigen - die will ich selbst nicht wissen, weil.. ihr kennt das, oder?! Eden und Nathan Grimes. Sie ist ein Mensch, er ein Werwolf. Sie hatte keine Ahnung, worauf sie sich einlässt, bis er irgendwann nahezu gezwungen wurde, ihr sein wahres Gesicht zu offenbaren - und das war tatsächlich noch haariger als s- lassen wir das!

Am 01. April 2003 kam ich zur Welt. Vom Aprilscherz zum Klischee. Sohn, Stammhalter, Erstgeborener. Tja, Nayla, da war ich wohl schneller als du. Was allerdings nicht bedeutete, dass unsere Familie mir mehr Liebe zuteil kommen ließ. Nein, im Gegenteil. Unsere Eltern sowie Grandma und Grandpa freuten sich über uns beide gleichermaßen und seither lebten wir als eine Gemeinschaft, als.. Rudel zusammen. Die Ironie dieser Aussage würde ich erst später so richtig begreifen.

Ich wuchs wie ein ganz normaler Junge in Savannah, Georgia auf. Hatte ein paar Freunde, eine mich liebende Familie und diese großartige Zwillingsschwester, mit der mich etwas verbinden würde, bis in den Tod. Reicht es euch schon an Klischees? Okay, dann wechseln wir jetzt zurück zum Aprilscherz; ihr wollt offensichtlich lieber lachen.
Ich bin ein geborener Werwolf. Ja, so hab ich auch geguckt, als ich das erfahren habe (und ich habe nicht nur das erfahren!). Das Gen wurde von meinem Vater an mich weitergereicht, während meine Schwester als Mensch geboren wurde. Trotz meines Wissens über das Übernatürliche, wuchs ich auf, wie die meisten normalen Jungs auch. Mein Vater rechnete zwar bei jedem Vollmond mit meiner ersten Verwandlung, aber ich selbst lebte unbeschwert mein Leben bis im April 2012. Der Tag an dem das Moon River Rudel angegriffen und beinahe vollständig ausgelöscht wurde. Ich sag's euch.. es gibt Dinge, die sollte kein 9-Jähriger zu sehen bekommen, selbst dann nicht, wenn er weiß, dass er von Übernatürlichem umgeben ist.
Noch Tage nach dem Zwischenfall wurde ich im Schlaf von dem verstümmelten Körpern meiner Großeltern und meines Onkels heimgesucht, während wir um meine Mutter bangten, die gebissen worden war. Wir wussten nicht, ob sie es schaffen würde. Nayla weinte oft. Und der nächste Vollmond war nicht hilfreich. Mit zitternden Knien, die Hände zu Fäusten geballt, heulend vor Schmerz stand ich vor meinem Vater. "Dad, es tut weh!" und sofort wusste Nathan, was geschah. Nur ich war ziemlich ahnungslos. Auf diese Schmerzen hatte mich niemand vorbereitet und das hätte auch niemand gekonnt. Es gibt wohl niemanden, der sich daran erinnern kann, wie schmerzhaft es als Baby war, wenn die Milchzähne durchbrachen, aber jeder Werwolf weiß, wie verdammt schmerzhaft es ist, wenn die Fänge bei der Verwandlung durchbrechen. Schließlich hatte ich mich verwandelt. Ich war nur ein "Baby-Wolf" und dennoch größer, als ein normaler junger Wolf. Die Verwandlung hatte mich erschöpft, sodass ich mich am liebsten eingerollt und geschlafen hätte, aber die Stimmen in meinem Kopf ließen das nicht zu. Ich wusste, dass das Rudel über Gedanken kommunizieren konnte, aber ich war nicht in der Lage, das Gewirr an Stimmen auszublenden, was mir Kopfschmerzen verursachte. Kurzum: Es war schrecklich.

Ich wusste also genau, was meine Mutter durchmachen musste, nachdem sie den Biss des anderen Werwolfs überlebt hatte und schließlich die erste Verwandlung erlebte. Nicht der einzige Grund, weshalb ich in ihrer ersten Vollmondnacht an ihrer Seite war.
Noch nie ein besonders großer Fan der Schule, erschloss sich mir nun noch weniger, wofür diese Institution gut sein sollte, aber meine Mutter war nach wie vor gnadenlos und hatte den festen Plan, mich eines Tages aufs College zu schicken. Doch nach wie vor bin ich mir unschlüssig darüber, was ich einmal machen will -außer der Nachfolger meines Vaters in unserem Rudel zu werden, natürlich.


Deine Schreibform
1. Person [] 3. Person [] Beides möglich [X]

Darf das Gesuch reserviert werden?
Hier gelten die gleichen Regeln wie für Avatare
Nein [] Ja [X]

Sonstiges
Solltest du noch etwas los werden wollen kannst du das hier tun
wenn du dir schon mal alle Infos über mich angetan hast, hast du bereits die Hälfte geschafft - Glückwunsch!
bevor du nun weiter liest, solltest du wissen, dass ich hier kein klassisches Gesuch, keine übliche Teenie-Lovestory suche. behalte das bitte im Kopf, wenn du weiter liest.

ansonsten bin ich nicht nur ein entspannter Poster, ich bin generell für so ziemlich alles zu haben. ich mag es auch, wenn zwischendurch mal Drama auftaucht, aber es sollte nicht Dauerzustand werden und nicht zu heftig übertrieben werden.


Probepost
gerne auf Anfrage



Status: reserviert Datum: 26.10.2021




THE WANTED

Was wird gesucht: love-hate-"relationship"

Name: Gabrielle  Alter: 18 y/o

Beruf: schülerin  Wesen: mensch, evt. (angehende) werwölfin



Gewünschter Avatar: maria gabriela de faria
(absolute Favoritin, aber im Endeffekt nur ein Vorschlag mit Veto)
Gemeinsame Story
Du und ich wir sind wie Feuer und Eis, Katz und Maus. Wir können nicht ohne einander, aber irgendwie auch nicht mit einander. Zwischen uns ist diese Anziehung, aber auch dieser Zündstoff, der alles so wahnsinnig explosiv macht.

Vielleicht hast du auch bereits einen Freund, oder deine Familie ist von der altmodischen Sorte und du bist jemandem versprochen.

Ob du bereits seit klein auf in Savannah lebst, oder erst vor Kurzem hergezogen bist, überlasse ich dir. Genauso, ob du bereits über das Übernatürliche im Bilde bist. Spannender wäre es vermutlich, wenn du noch völlig ahnungslos bist.

Denkbar wäre auch, dass du dem River Street Rudel angehörst. Da zwischen dem Rudel, dem ich angehöre und deinem Rudel eine gewisse.. Spannung herrscht, wäre es nur verständlich, dass du und ich einander nicht unbedingt Grün sind, aber da ist diese Mischung aus Rebellion und Loyalität dem eigenen Rudel gegenüber, die uns einerseits beinahe zerreißt und andererseits anzieht. Ob diese Leidenschaft zu Liebe mutiert und ob diese Liebe sich durchsetzen kann, ist fraglich. Werden wir dafür kämpfen? Werden wir uns heimlich treffen, oder ist das schlechte Gewissen zu groß?

Oder dass du ein Mensch bist, aber dann (später) gebissen wirst.

Ich glaube, wir haben viele Optionen, die für reichlich Zündstoff und Drama sorgen.



Gewünschte Schreibform
1. Person [] 3. Person [] Beides möglich [X]

Probepost?
Nein [] Ja, aus Sicht des Charakters [] Ein alter genügt [] Spontane Entscheidung [X] Probeplay []
Gewünschtes Szenario o. Vorschläge: Ein Treffen auf dem Schulflur, oder einer Party kurz vor Vollmond, eine Situation, in der wir uns -mal wieder- fetzen, oder vertragen (oder beides).



all we have is now, let's fall into the forever



zuletzt bearbeitet Gestern 17:21 | nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online

Besucherzähler
Heute war 1 Gast und 2 Mitglieder, gestern 77 Gäste und 36 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 491 Themen und 13914 Beiträge.

Heute waren 2 Mitglieder Online:
Azaria Niven, Eskil Valebrokk

Xobor Forum Software © Xobor